In der digitalen Welt bestimmen Algorithmen zunehmend, welche Inhalte wir sehen – und welche nicht. Diese unsichtbaren Filtermechanismen haben maßgeblichen Einfluss darauf, wie sich politische Meinungen bilden und wie sich Extremismus im Netz verbreitet. Die Veranstaltung beleuchtet aus Perspektive der Medienaufsicht digitale Formen des politischen Extremismus.
Anhand konkreter Fallbeispiele, u.a. aus den Bereichen Rechtsextremismus und Islamismus, werden typische Verstoßinhalte im Bereich des Jugendmedienschutzes vorgestellt – darunter die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung, Kriegsverherrlichung sowie Darstellungen extremer Gewalt. Die Teilnehmenden erhalten spannende Einblicke in aktuelle Erscheinungsformen extremistischer Inhalte. Darüber hinaus werden praxisnahe Handlungsempfehlungen vermittelt, wie mit extremistischen Äußerungen und Inhalten im Netz verantwortungsvoll umgegangen werden kann.
Ziel ist es, Fachkräfte aus der Erwachsenenbildung zu befähigen, extremistische Inhalte zu erkennen, wirksam zu melden und diesen in ihrer eigenen Bildungsarbeit präventiv entgegenzuwirken.
In dem Vortrag werden Beispiele textlicher und bildlicher Gewaltäußerungen aus dem Internet gezeigt. Diese werden durch eine weitreichende Verpixelung in ihrer Schärfe und Härte reduziert, können jedoch in ihrer Machart und Aussage Teilnehmende emotional belasten.
Zielgruppe: Lehrende, Kursleitende, Trainer/-innen; Hauptberufl. Mitarbeitende; Leitungskräfte; Pädagogische Mitarbeitende; Verwaltungsmitarbeitende; Projektmitarbeitende
Dozent/-innenteam (Referent/-innen der NLM aus den Bereichen Regulierung und Recht sowie Medienkompetenz)
01.06.2026, 14:00 Uhr - 15:30 Uhr
kostenfrei